Jahresbericht 2005
Vorwort:
Der vorliegende Jahresbericht 2005, den die Mitarbeiter des Instituts vorlegen, gibt einen Überblick
über die wissenschaftlichen Aktivitäten der Arbeitsgruppen des Instituts für Kernchemie. Er soll
gleichzeitig all denen, die uns in ideeller und finanzieller Weise gefördert haben, Rechenschaft ablegen
über die Verwendung nicht unerheblicher öffentlicher Mittel.
Der Bericht umfasst wieder drei Forschungs-Schwerpunkte:
• Kernchemie im Sinne grundlegender Fragestellungen,
• Radiopharmazeutische Chemie und Anwendung radiochemischer Methoden mit medizinischer
Zielsetzung,
und
• Hochempfindliche und –selektive Analytik für umweltrelevante, technische und biologische
Probleme.
Außerdem beschreibt der Bericht den Status der technischen Einrichtungen des Instituts und technische
Neuentwicklungen. Schließlich gibt er Rechenschaft über die Leistungen des Instituts in Form von
Publikationen, Konferenzbeiträgen, Dissertationen, Diplomarbeiten und Staatsexamensarbeiten,
sowie über die Beiträge seiner Hochschullehrer in der Lehre und Weiterbildung.
Die Arbeiten wurden wiederum vielfältig finanziell gefördert. Schwerpunkte der Förderung kamen vom
Land Rheinland-Pfalz über die Johannes Gutenberg-Universität, vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt und durch die
Helmholtz-Gemeinschaft über das Virtuelle Institut „Struktur der Kerne und nukleare
Astrophysik“ VISTARS. Weitere Förderungen erfolgten im Rahmender JINA-VISTARS-
Kooperation durch die University of Notre Dame und die Michigan State University.
Förderungen durch die Europäische Gemeinschaft erfolgten im Rahmen der Vorhaben
EMIL und ACTINET. Die Hochschullehrer erfreuten sich auch weiterhin der Unterstützung durch den
Fonds der Chemischen Industrie. Den Fördernden sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Im Jahr 2005 konnte im Rahmen eines HBFG-Verfahrens der Universität im Institut für Kernchemie
ein μ-Imager installiert werden.
Seit 01.09.2005 ist Dr. Wilfried Nörtershäuser Leiter einer Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe
am Institut für Kernchemie, die aus Mitteln des Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten der
Helmholtzgemeinschaft und aus Mitteln der Gesellschaft für Schwerionenforschung finanziert wird.
Herr Nörtershäuser hat im Fachbereich Chemie, Pharmazie und Geowissenschaften den Status
eines Juniorprofessors. Sein Arbeitsgebiet ist die Präzisions-Laserspektroskopie an
Wenigelektronensystemen.
J.V. Kratz erhielt den GSI Exotic Nuclei Community Membership (GENCO) Award für „Outstanding
contributions in nuclear chemistry of heavy elements above Z = 100”.
T. Reich war Guest Editor für den Hot Tpic „Speciation Analyiss with Synchrotron Radiation“
in Analytical and Bioanalytical Chemistry.
Im Rahmen der angestrebten verstärkten Zusammenarbeit der Gesellschaft für
Schwerionenforschung Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität
(Memorandum of Understanding vom Juni 2005) wurde die Einrichtung einer gemeinsamen
W2-Professur für das Arbeitsgebiet „Schwerste Elemente“ beschlossen, die in Mainz am
Institut für Kernchemie und bei GSI angesiedelt werden soll. Eine gemeinsame Berufungskommission
hat am 13.12.2005 ihre Arbeit aufgenommen.
Gedruckte Versionen dieses Berichtes gehen unaufgefordert nur an Bibliotheken und fördernde Institutionen.
Interessenten können, falls der Wunsch besteht, eine gedruckte Version anfordern.
Mainz, den 17.11.2006
Prof. Dr. Jens Volker Kratz
Inhaltsverzeichnis*
* Auf eine Förderung durch Drittmittel wird durch Indizes (mit Stern) an den Titeln der
einzelnen Arbeiten hingewiesen, deren Bedeutung Sie durch betätigen des Links
erläutert bekommen.
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A. |
Grundlagenforschung
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Laser Spectroscopy of Heavy Elements at SHIPTRAP
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Ein Aufbau zur Messung der Ladungsradien von Beryllium Halo-Kernen
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TASCA Target Group Status Report 2*
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Molecular Plating of Uranium on Thin Aluminium Backings 2*
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Autoradiographic Imaging of Uranium Targets 2*
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Elektrodeposition von Pt als Homologem von Darmstadtium 1*
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Electrochemical Deposition of Short-lived Pb Isotopes on a
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Separation of Tc from fission products with the extraction system MicroSISAK 1*
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Recoil detector system for the R3B setup 1*
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Simulation for the in-ring spectrometer of EXL 1*
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Investigation of the reaction 20Ne(p, γ)21Na in the astrophysical
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β-decay properties of nuclei in the region around 132Sn
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Need for consistency in nuclear physics input data for astrophysics
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How peculiar is the ultra-metal-poor Halo star CS 31082-001?
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Investigation of possibly “new magic” numbers in A » 110 r-process nuclei
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Determination of the neutron irradiation field at the research reactor TRIGA Mainz
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Photon dose measurements with Thermoluminescence Detectors in mixed neutron-gamma radiation fields at the research reactor TRIGA Mainz
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Die UCN-Quelle am Forschungsreaktor TRIGA Mainz 16*
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B. Radiopharmazeutische Chemie / Kernchemie in den Lebenswissenschaften
C. Analytik für Umwelt und Technik
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Betrieb des Forschungsreaktors TRIGA Mainz im Jahre 2005
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Personendosisüberwachung
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E. Veröffentlichungen und Vorträge
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Diplomarbeiten und Dissertationen
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Veröffentlichungen und Vorträge der Mitarbeiter der
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Mitarbeiter
Gäste